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Glossar

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Attika-Anker

Der Attikaanker ist eine Trag- oder Haltebefestigung für Fassadenverkleidungselemente, wenn diese die oberste Geschossdecke des Gebäudes deutlich überragen. Attika kommt aus dem Griechischen und verweist auf ein Architekturelement, dass insbesondere in der Antike und in späteren Epochen an Repräsentationsbauten gut sichtbare Inschriften, Statussymbole, Figuren und Zierelemente zeigt.
Heute ist die Attikaverkleidung ein wichtiger Schutz des Dachabschlusses an Flachdächern, wo besondere Anforderungen an die Befestigung gestellt werden. Hier kommmen zum Beispiel Attika-Verblendanker zum Einsatz. Sie dienen dazu, die Vormauerschale auch über die Dachkantenbereiche hinweg nach oben hin weiter mauern zu können. Dort ist in der Regel kein geeigneter Befestigungsgrund mehr vorhanden, der eine direkte Befestigung mit Luftschicht-Drahtankern am Hintermauerwerk oder am Beton möglich macht. Dies ist insbesondere bei Flachdächern der Fall, bei denen die Bauweise am häufigsten praktiziert wird, und wo die Deckenplatte gleitend gelagert ist. Die vorgesetzte Mauerwerksfassade würde bei einer Befestigung in diesem Beton durch die Wärmebewegung brechen bzw. Risse bekommen.

Daher befestigt man in dem darunter liegenden Auflagerbeton (Ringbalken) und muß mit einer steifen Schienenkonstruktion und Maueranschlussankern die überstehende Mauerwerkswand absichern.
Fa. MODERSOHN liefert diese Attika-Verblendanker am häufigsten zum Andübeln am Beton. In der Montageschiene werden die Maueranschlussanker mit dem Hammerkopf stufenlos, entsprechend der Lage der Horizontalfugen im Vormauerwerk, eingehängt.

siehe auch: Attika-Verblendanker, Maueranschlussanker

 

 

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