Mitten im Herzen Potsdams ist in knapp vier Jahren Bauzeit ein beeindruckendes neues Sakralgebäude entstanden – eine Konstruktion, die moderne Architektur und Technik mit der jahrhundertealten Tradition des Synagogenbaus harmonisch vereint.
Der rund 17,5 Millionen Euro teure Neubau, geplant vom Architekten Jost Haberland, wuchs seit dem 8. November 2021 unter der Regie des Brandenburger Landesbetriebs für Liegenschaften und Bauen (BLB) in die Höhe.
Als Standort dient das Areal eines ehemaligen Bürogebäudes der Potsdamer Wasserwirtschaft, mitten im historisch sensiblen Stadtraum zwischen Neuem und Altem Markt gelegen. Entscheidend war daher, dass die Synagoge sich zwar elegant in das bestehende Stadtbild einfügt, gleichzeitig aber als markantes eigenes Bauwerk wahrnehmbar bleibt.
Am 4. Juli 2024 wurde das Synagogenzentrum unter den Augen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier feierlich eröffnet.
Seither dient es mit seiner Bruttogrundfläche von 2.031 m² den jüdischen Gemeinden der Region als lebendiger religiöser und kultureller Treffpunkt.
Das neue Synagogenzentrum Potsdam beeindruckt nicht nur Besucherinnen und Besucher, es überzeugte auch die Fachwelt und wurde mit dem Architekturpreis 2024 des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) Brandenburg ausgezeichnet.
Quelle: www.blb.brandenburg.de (Landesregierung Brandenburg)
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Modersohn produzierte und lieferte für den Neubau Fertigteilbefestigungen, Gerüstanker, Winkelkonsolanker und Horizontalverbindungen sowie Zuschnitte und Kantprofile mit einem Gesamtwert von gut 90.000,00 Euro.