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Historisches Museum, Frankfurt am Main

KURZINFO

Gebäudeart Museum
Produkte Einzel-/Winkelkonsol-
anker Sonderschweiß-
konstruktionen
Standort Frankfurt, Deutschland
Fertigstellung Mai 2017
Winkelkonsolanker

Projektbeschreibung

Ausführungsjahr: 2016

Modersohn war u.a. verantwortlich für die Ausführung der wärmedurchgangsoptimierten Konsolen. Außerdem lieferte Modersohn für dieses Bauprojekt auch Einzel- und Winkelkonsolanker aus Edelstahl Rostfrei. Zudem wurden hierfür Sonderschweißkonstruktionen nach Zeichnung angefertigt.

Hintergrundinfos

Im Mai 2017 wurde nach sechs Jahren Bauzeit endlich das neu gebaute „Historische Museum“ in Frankfurt fertiggestellt.
Es ersetzt den im Jahr 1971 errichteten fensterlosen Neubau aus Sichtbeton-Elementen im sogenannten Brutalismus-Stil, der zur
Erweiterung der historischen Gebäudeteile aus dem Jahr 1877/1878 dienen sollte und seit seiner Erbauung viel Kritik auf sich zog.
Dies nicht zuletzt, weil zwecks Gewinnung des benötigten Platzes mehrere noch intakte historische Gebäude abgerissen werden
mussten; so das Am Fahrtor 6 gelegene, 1833 im klassizistischen Stil entstandene Haus Freudenberg, Reste des Hauses Roter
Krebs (Am Fahrtor 4) und eine gotische Toreinfahrt.

Die ursprüngliche Idee, den Museums-Neubau aus dem Jahr 1971 umzubauen, wurde wieder verworfen.
Stattdessen entschied die Stadt im Jahr 2007, den bestehenden Beton-Bau abzureißen und durch einen mit einer Sandsteinfassade
verkleideten Neubau zu ersetzen, der sich architektonisch besser in das historische Gebäudeensemble am Römerberg mit dem
benachbarten Haus Wertheim und der Alten Nikolaikirche integriert.
Das Projekt wurde in einem Architekturwettbewerb ausgeschrieben und vom Sieger, dem Architekturbüro Lederer+Ragnarsdóttir+Oei umgesetzt.
Am 7. Mai 2011 begann die Abtragung des Beton-Gebäudes.

Die Grundsteinlegung für den Neubau am Rand des Römerbergs war im Jahr 2012.
Am 26. Mai 2012 konnten schon die sanierten historischen Teiles des Gebäudes mit dem Saalhof , dem Bernus- und dem Burnitzbau
wieder eröffnet werden. Auch der Rententurm war nun erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich.

Bis zur Eröffnung am 7. Oktober 2017 entstanden zwei imposante Ausstellungshäuser mit einer Gesamtlänge von 60 Metern.
Die Fassade aus rotem Mainsandstein, aus dem nicht nur die wichtigsten historischen Gebäude im Zentrum, nämlich Römer,
Paulskirche und Dom, sondern auch die Fenstereinfassungen sämtlicher Frankfurter Altbauten errichtet sind, fügt sich harmonisch in´s architektonische Gesamtbild ein, ebenso wie die schindelgedeckten Satteldächer der beiden Gebäudeteile.
Verbunden werden diese Häuser über den zum Verweilen einladenden Museumshof, der über eine spanische Treppe zu erreichen ist.

Quelle: Wikipedia, FAZ aktuell

Material

In Anlehnung an die Altstadt Frankfurts wurden roter Sandstein, Schiefer und Basalt als Baumaterialien verwendet.


Besonderheit:
Die Befestigungselemente bestehen aus Lean Duplex Rostfrei Stahl.

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