| Gebäudeart | Tunnel |
| Produkte | Standardstahl 1.4301 |
| Standort | Moskau |
| Fertigstellung | 30. August 2006 |
Die Moskauer Metro ist mit bis zu neun Millionen Fahrgästen täglich eines der wichtigsten Verkehrsmittel der russischen Hauptstadt.
Ihre Stationen gelten als „unterirdische Paläste des Volkes“.
Die Station „Mezhdunarodnaya“ (zu Deutsch „International“) stellt die Schnittstelle zu einem Bahnsystem dar, das die Innenstadt
mit dem Sheremetyevo International Airport und dem Bahnhof Leningradsky verbindet, und bildet die nördliche Endstation der
Filjowskaja-Linie.
Der Bau besticht durch sein modernes High-Tech-Design: verbaut wurden Edelstahl, weißer Marmor und Granit.
Die Vergabe des Auftrags zur Herstellung und Montage von Fassaden und Türen, Lüftungsgittern und Winkeln erfolgte an ein
Moskauer Montageunternehmen.
Dieses wandte sich an MODERSOHN® und ließ dort unter anderem Türgriffe, Befestigungswinkel für die Verkleidung und
Halterungen für die Lichtbänder an der Decke produzieren.
Quelle: beschaffung-aktuell.industrie.de, 02/2008
Die für die Eingangstüren gefertigten Handgriffe wurden aus 6-Millimeter-Blech gelasert und abdruckfrei gekantet.
Die Halter für die Wandlampen in schwerer Ausführung mit einer Blechdicke von fünf Millimetern bestehen aus Werkstoff 1.4301.
Quelle: beschaffung-aktuell.industrie.de, 02/2008
| Befestigungsplatten- Dicken |
bis 150 mm |
| Profillängen | bis ca. 14 m |
| Bauteilstückgewichte | bis 5 t |
| Werkstoffe W-Klasse IV (gem. DIBT Z-30.3-6) |
1.4462, 1.4529, 1.4547, 1.4539 |
| Werkstoffe W-Klasse III (gem. DIBT Z-30.3-6) |
1.4362, 1.4404, 1.4571, 1.4401 |
Wir sind Schweißfachbetrieb mit Herstellerqualifikation Typ E u.a. für dynamische Belastungen
Vorhanden sind neben den Verfahrensprüfungen für Lean-Duplex Rostfrei und die Standardwerkstoffe auch die für Edelstahl Rostfrei der Widerstandsklasse IV gem. DIBT-Zulassung Z-30.3-6, Wst. 1.4529, 1.4547, 1.4539, 1.4462
Erfahrene Ingenieure und Vertriebsmitarbeiter im Bereich der ZTV-ING und Kontakte zur BAST
(Bundesanstalt für Straßenwesen, Bergisch Gladbach)
Zuganker bzw. Verankerungsbügel für Abhängungen
Profil-Unterkonstruktionen, z.B. für Brandschutzplatten
Verkleidungskonstruktionen
Einstiegsleitern für Schächte
Kabelkanäle, auch mit Radius und mit verschraubtem Deckel
Leitungsauflager, wie z.B. Rohrstützen, Rohrabhängungen mit Rohrschellen
Schienensysteme für stufenlose Befestigungen
Rippentorstahl aus Edelstahl Rostfrei in Stabform, gebogen oder als Schweißkonstruktion
Im Sinne einer Reduktion wartungsbedingter Verkehrsbeeinflussungen in Tunnelbauwerken ist es von Bedeutung, die intensiven und aufwendigen Reinigungs- und Pflegearbeiten für Ein- und Anbauteile aus nichtrostendem Stahl in Straßentunneln zu reduzieren.
Unter diesem Aspekt besteht seitens des Landesbetrieb Straßenbau NRW (LS NRW) großes Interesse, die Einsatzmöglichkeiten alternativer nichtrostender Stähle, zu den bislang gebräuchlichen rostfreien Edelstählen 1.4404 und 1.4571, zu eruieren.
Die Verwendung von Befestigungsmitteln und Bauteilen aus nichtrostenden Duplexstählen findet in den letzten Jahren zunehmende Verbreitung im Bauwesen. Nichtrostende Duplexstähle verfügen über ein zweiphasiges Gefüge und weisen gegenüber austenitischen nichtrostenden Stählen eine doppelt so hohe Festigkeit bei gleichzeitig guter Duktilität und ausgezeichneter Korrosionsbeständigkeit auf. Auf Grundlage verschiedener Korrosionsuntersuchungen und langjähriger Erfahrung aus der Anwendung konnte die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) bereits nachweisen, dass nichtrostende Duplexstähle unter ähnlichen Einsatzbedingungen ein vergleichbares und teilweise besseres, Korrosionsverhalten aufweisen als die etablierten austenitischen rostfreien Edelstähle der gleichen Korrosionsbeständigkeitsklasse. Im Hinblick auf ihre technisch-mechanischen Eigenschaften konnte in durchgeführten Untersuchungen zudem gezeigt werden, dass unter Beachtung gefügebedingter Grenzen eine gute Verarbeitbarkeit und mechanische Sicherheit bei gleichzeitiger Materialeinsparung gewährleistet werden kann.
Das vom Landesbetrieb Straßenbau NRW (LS NRW, Betriebssitz Gelsenkirchen) gemeinsam mit der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), in Zusammenarbeit mit der Informationsstelle Edelstahl Rostfrei (ISER) und mit Unterstützung der Wilhelm Modersohn GmbH & Co. KG initiierte Forschungsprojekt zur Auslagerung von nichtrostenden Duplexstählen in Straßentunnel, knüpft an diese Erkenntnisse an.
Ziel ist es diese Werkstoffgruppe für Einsatzbedingungen unter stärkster korrosiver Belastung in der Atmosphäre von Tunnelbauwerken zu qualifizieren. Um ihr Korrosionsverhalten über einen längeren Zeitraum zu untersuchen finden derzeit Probenauslagerungen an speziell konzipierten Probenracks im Tunnel Wersten (Düsseldorf, BAB 46) und Tunnel Burgholz (Wuppertal, L 418) statt. Die Probenracks sind zusätzlich mit unterschiedlichen metallenen Werkstoffen bestückt, um parallel die Korrosivität im Straßentunnel zu bestimmen.
Dank der hervorragenden Zusammenarbeit aller Beteiligten, insbesondere mit dem betriebseigenen Unterhaltungspersonal der Niederlassung Krefeld des LS NRW, konnte das Forschungsprojekt im November/Dezember 2017 gestartet werden.
Weitere Informationen zum Projektes in den Tunnel Wersten und Burgholz können der Pressemitteilung von
Straßen.NRW entnommen werden.
