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Timeline der Firmengeschichte der Wilhelm Modersohn GmbH & Co. KG
Timeline Wilhelm Modersohn GmbH & Co. KG

Gründung im März 1970 von Wilhelm Modersohn sen. mit insgesamt 2 Mitarbeitern. Begonnen wurde mit dem MU-Anker für Betonfertigteilfassaden, den man anfangs im privaten Wohngebäude im Nagelsholz zusammenschraubte.

Als selbständiger Vertreter von Befestigungssystemen der Fa. Lutz aus Wertheim hatte Wilhelm Modersohn sen. schon früh erkannt, dass für Befestigungen im Bereich der Mauerwerksfassade großer Bedarf im Markt vorhanden ist.

1974 wurde ein Büro über einer Apotheke in Spenge gemietet und der Keller diente als Kleinteillager.

Bereits 1978 entschied man sich, ein eigenes Wohn- und Bürohaus am Eggeweg 2a zu bauen. Sehr schnell reichten aber auch diese Keller- und Garagenräume für das Kleinteilund Dübellager nicht mehr aus. Die Produktion erfolgte in verlängerter Werkbank bei einem Lieferanten.

1979 fiel die Entscheidung, die eigene Produktion auszubauen. Dafür wurde ein leerstehendes Fabrikgebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite gemietet.

1984 wurde im nahegelegenen Gewerbegebiet eine eigene Produktionshalle errichtet. Die Produktion wurde nun selber komplett in der neuen Halle vorgenommen und damit der Grundstein für die eigene Edelstahlverarbeitung gelegt. Außerdem wurde kräftig in neue Fertigungsanlagen investiert. Am Anfang wurde fast ausschließlich für die Befestigungstechnik gefertigt. Zu diesem Zeitpunkt wurden bereits 20 Mitarbeiter beschäftigt.

Ende der 90er Jahre werden die Produktionsanlagen ausgebaut und man beginnt zunehmend, auch für andere Branchen Sonder- und Serienteile aus Edelstahl Rostfrei zu produzieren.

Im September 1998 tritt Modersohn der Informationsstelle Edelstahl Rostfrei (ISER) bei.

Im Jahr 2000 wird Wilhelm Modersohn jun. Geschäftsführer und Nachfolger von Wilhelm Modersohn sen. Im gleichen Jahr wird die erste 4 kW Laserschneidanlage in Betrieb genommen. Präzision, Schnelligkeit und Flexibilität bei Formzuschnitten aus Edelstahlblech erreichen eine neue Dimension!

Im Jahr 2002 erkennt Herr Modersohn jun. in Zusammenarbeit mit der Fa. Avesta in Schweden, die Einsatzmöglichkeiten eines neuen Stahls, besser gesagt einer neuen Stahlgruppe, der sog. „Lean Duplex Stähle“. Der erste nichtrostende Duplexstahl wurde zu der Zeit unter der Sandvik-Bezeichnung SAF2304 geführt. Die Fa. Sandvik hatte die Lizenz an das benachbarte Stahlwerk in Avesta Schweden gegeben

Von 2003 bis 2006 werden zahlreiche Versuche bei der Bundesanstalt für Materialforschung (BAM, Berlin) und der Universität Karlsruhe unternommen, um die bauaufsichtliche Zulassung Z-30.3-19 für den Werkstoff 1.4362 zu erlangen, die dann im Frühjahr 2006 erteilt wurde.

Im Frühjahr 2008 wird das neue Bürogebäude an der Industriestraße 23 bezogen und im Herbst 2009 wird die 2600 qm große ehemalige Tennishalle als Versandlager in Betrieb genommen.

Im Frühjahr 2010 nimmt die neue Wasserstrahlschneidanlage (bis 6000 bar Schneiddruck) ihren Betrieb auf. Mit Ihr kann man erstmalig sehr dicke Bleche bis über 150 mm sogar präziser als mit einem CO2-Laser schneiden. Löcher die viel kleiner als die Blechdicke sind, brauchen nicht mehr gebohrt werden.

Das Frühjahr 2012 ist der Beginn weiterer Investitionen in die Produktion. Eine Blechlagererweiterung neben den Schneidanlagen und die Erweiterung der vorhandenen Glasperlenstrahlanlage durch 2 weitere Strahlräume, mit hochmoderner Strahltechnik, optimiert den Arbeitsablauf.

In den Jahren 2012 und 2013 führt Fa. Modersohn noch weitere Lean Duplex Stähle durch die bauaufsichtliche Zulassung Z-30.3-19 in den Markt ein. Es handelt sich um die Werkstoffe 1.4062,
1.4162 und 1.4482, die mit S450 eine noch höhere Grundfestigkeit besitzen und preislich für den Kunden noch interessanter sind als Werkstoff 1.4362.

Mit Beginn des Jahres 2014 wird die neue Faserlasertechnik bei Fa. Modersohn in Betrieb genommen. Damit sind Laserzuschnitte nochmals deutlich schneller, präziser und preiswerter herstellbar.

Am 1. Mai 2014 wird Dipl.-Ing. Jürgen Matzelle zum Geschäftsführer ernannt. Er ist neben der Tätigkeit als Tragwerksplaner auch Schweißfachingenieur. Sein Ziel ist es, den technischen Bereich und die Produktentwicklung, sowie Produktstandardisierung zu stärken, so dass die Qualität und Montagefreundlichkeit der verschiedenen Fassadenbefestigungssysteme weiter optimiert werden.

2015 erfolgt der Ausbau des Verwaltungsgebäudes an der Industriestraße sowie Investitionen in neue Abkantpressen, eine Laserschneidanlage und diverse Maschinen zur Oberflächenbearbeitung und Entgratung.

Die Unternehmenslenker meldeten bis dato über 120 Neuentwicklungen aus dem Bereich der Befestigungstechnik und anderen Branchen beim Patentamt in München an. Für zahlreiche Anmeldungen wurde Patentschutz erteilt.

Wilhelm Modersohn (Gründer)
Wilhelm Modersohn (Gründer)
Die Geschäftsführer Wilhelm Modersohn und Dipl.-Ing. Jürgen Matzelle
Die Geschäftsführer Wilhelm Modersohn und Dipl.-Ing. Jürgen Matzelle
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