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TUNNELBEFESTIGUNGEN

VORTEILE

  • Wir sind Schweißfachbetrieb mit Herstellerqualifikation Typ E u.a. für dynamische Belastungen
  • Vorhanden sind neben den Verfahrensprüfungen für Lean-Duplex Rostfrei und die Standardwerkstoffe auch die für Edelstahl Rostfrei der Widerstandsklasse IV gem. DIBT-Zulassung Z-30.3-6, Wst. 1.4529, 1.4547, 1.4539, 1.4462
  • Erfahrene Ingenieure und Vertriebsmitarbeiter im Bereich der ZTV-ING und Kontakte zur BAST (Bundesanstalt für Straßenwesen, Bergisch Gladbach)

PRODUKT-INFO

Befestigungsplattendicken bis 150 mm
Profillängen bis ca. 14 m
Bauteilstückgewichte bis 5 t
Werkstoffe W-Klasse IV (gem. DIBT Z-30.3-6) 1.4462, 1.4529, 1.4547, 1.4539
Werkstoffe W-Klasse III (gem. DIBT Z-30.3-6) 1.4362, 1.4404, 1.4571, 1.4401

EINSATZ UND ANWENDUNG

  • Zuganker bzw. Verankerungsbügel für Abhängungen
  • Profil-Unterkonstruktionen, z.B. für Brandschutzplatten
  • Verkleidungskonstruktionen
  • Einstiegsleitern für Schächte
  • Kabelkanäle, auch mit Radius und mit verschraubtem Deckel
  • Leitungsauflager, wie z.B. Rohrstützen, Rohrabhängungen mit Rohrschellen
  • Schienensysteme für stufenlose Befestigungen
  • Rippentorstahl aus Edelstahl Rostfrei in Stabform, gebogen oder als Schweißkonstruktion

FORSCHUNGSVORHABEN

Im Sinne einer Reduk­tion war­tungs­be­ding­ter Ver­kehrs­be­ein­flus­sun­gen in Tun­nel­bau­wer­ken ist es von Bedeu­tung, die inten­si­ven und auf­wen­di­gen Rei­ni­gungs- und Pfle­ge­ar­bei­ten für Ein- und Anbau­teile aus nicht­ros­ten­dem Stahl in Stra­ßen­tun­neln zu redu­zie­ren.
Unter die­sem Aspekt besteht sei­tens des Lan­des­be­trieb Stra­ßen­bau NRW (LS NRW) gro­ßes Inter­esse, die Ein­satz­mög­lich­kei­ten alter­na­ti­ver nicht­ros­ten­der Stähle, zu den bis­lang gebräuch­li­chen rost­freien Edel­stäh­len 1.4404 und 1.4571, zu eru­ie­ren.

Die Ver­wen­dung von Befes­ti­gungs­mit­teln und Bau­tei­len aus nicht­ros­ten­den Duple­x­stäh­len fin­det in den letz­ten Jah­ren zuneh­mende Ver­brei­tung im Bau­we­sen. Nicht­ros­tende Duple­x­stähle ver­fü­gen über ein zwei­pha­si­ges Gefüge und wei­sen gegen­über aus­te­ni­ti­schen nicht­ros­ten­den Stäh­len eine dop­pelt so hohe Fes­tig­keit bei gleich­zei­tig guter Duk­ti­li­tät und aus­ge­zeich­ne­ter Kor­ro­si­ons­be­stän­dig­keit auf. Auf Grund­lage ver­schie­de­ner Kor­ro­si­ons­un­ter­su­chun­gen und lang­jäh­ri­ger Erfah­rung aus der Anwen­dung konnte die Bun­des­an­stalt für Mate­ri­al­for­schung und -prü­fung (BAM) bereits nach­wei­sen, dass nicht­ros­tende Duple­x­stähle unter ähn­li­chen Ein­satz­be­din­gun­gen ein ver­gleich­ba­res und teil­weise bes­se­res, Kor­ro­si­ons­ver­hal­ten auf­wei­sen als die eta­blier­ten aus­te­ni­ti­schen rost­freien Edel­stähle der glei­chen Kor­ro­si­ons­be­stän­dig­keits­klasse. Im Hin­blick auf ihre tech­nisch-mecha­ni­schen Eigen­schaf­ten konnte in durch­ge­führ­ten Unter­su­chun­gen zudem gezeigt wer­den, dass unter Beach­tung gefü­ge­be­ding­ter Gren­zen eine gute Ver­ar­beit­bar­keit und mecha­ni­sche Sicher­heit bei gleich­zei­ti­ger Mate­ri­al­ein­spa­rung gewähr­leis­tet wer­den kann. 

Das vom Lan­des­be­trieb Stra­ßen­bau NRW (LS NRW, Betriebs­sitz Gel­sen­kir­chen) gemein­sam mit der Bun­des­an­stalt für Mate­ri­al­for­schung und -prü­fung (BAM), in Zusam­men­ar­beit mit der Infor­ma­ti­ons­stelle Edel­stahl Rost­frei (ISER) und mit Unter­stüt­zung der Wil­helm Moder­sohn GmbH & Co. KG initi­ierte For­schungs­pro­jekt zur Aus­la­ge­rung von nicht­ros­ten­den Duple­x­stäh­len in Stra­ßen­tun­nel, knüpft an diese Erkennt­nisse an. 
Ziel ist es diese Werk­stoff­gruppe für Ein­satz­be­din­gun­gen unter stärks­ter kor­ro­si­ver Belas­tung in der Atmo­sphäre von Tun­nel­bau­wer­ken zu qua­li­fi­zie­ren. Um ihr Kor­ro­si­ons­ver­hal­ten über einen län­ge­ren Zeit­raum zu unter­su­chen fin­den der­zeit Pro­ben­aus­la­ge­run­gen an spe­zi­ell kon­zi­pier­ten Pro­ben­racks im Tun­nel Wers­ten (Düs­sel­dorf, BAB 46) und Tun­nel Burg­holz (Wup­per­tal, L 418) statt. Die Pro­ben­racks sind zusätz­lich mit unter­schied­li­chen metal­le­nen Werk­stof­fen bestückt, um par­al­lel die Kor­ro­si­vi­tät im Stra­ßen­tun­nel zu bestim­men.

Dank der her­vor­ra­gen­den Zusam­men­ar­beit aller Betei­lig­ten, ins­be­son­dere mit dem betriebs­ei­ge­nen Unter­hal­tungs­per­so­nal der Nie­der­las­sung Kre­feld des LS NRW, konnte das For­schungs­pro­jekt im Novem­ber/Dezember 2017 gestar­tet wer­den. Erste Bewer­tun­gen wer­den in Kürze mög­lich sein.

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